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Awards - Preisträger ControllerPreis
2012
ControllerPreis 2012 für die "Einführung einer Prozesskostenrechnung im Service Center Lieferantenverkehr"
München, 7. Mai 2012 – Die Otto Group Hamburg hat am Montag in München den diesjährigen "ControllerPreis" des Internationalen Controller Vereins (ICV) erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Einführung einer Prozesskostenrechnung im Service Center Lieferantenverkehr“, das der ICV als Kern einer mustergültigen Steuerung von internen Dienstleistungen würdigt.
Wie der Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, WHU - Otto Beisheim School of Management, erklärte, haben für die diesjährige Preisträgerlösung mehrere Faktoren gesprochen. Es sei ein grundlegender und umfassender Umgestaltungsprozess eingeleitet, die Dienstleistungsproduktion neu aufgestellt und ein professionelles Dienstleistungsmanagement sowie ein neues Preismodell eingeführt worden. Zudem habe das konsequente Change Management zu deutlichen Effizienzverbesserungen geführt, in deren Ergebnis neben reduzierten Stückkosten der Dienstleistungen vor allem eine hohe Zufriedenheit der internen Kunden erzielt wurde.
Im Bereich Kreditorenbuchhaltung verarbeitet das Service Center rund 450.000 Rechnungen jährlich für 10 Konzerngesellschaften. Bei den Gesamtkosten von 3,8 Mio. EUR im Lieferantenverkehr sieht Michael Felix, Leiter Service Center Lieferantenverkehr der Otto Group, "namhafte Beträge, die etwa die Tochtergesellschaften einsparen können." Die wesentliche Weiterentwicklung mit dem realisierten Projekt bestehe darin, "dass sichtbar wird, wo die Ansatzpunkte für Kosteneinsparungen liegen. Die geschaffene Transparenz hat die Einstellung zu solchen nachgelagerten Prozessen wie etwa in der Kreditorenbuchhaltung verändert, denn es wird deutlich, dass man mit dem eigenen Tun Kosten reduzieren kann. Wir entwickeln uns von den klassischen Gemeinkosten, die auf das Gesamtunternehmen berechnet werden, weiter zu Kosten, die auf einzelne Organisationseinheiten, auf Warengruppen bis hin zu einzelnen Artikeln weiterberechnet werden können."
"Das Thema 'Shared Service Center' steht aktuell im Fokus vieler Unternehmen, um Gemeinkosten zu senken", erklärt Jürgen Weber. "Dazu sind die Prozesse zu standardisieren und konsequent zu managen. Die Otto Group nutzt mustergültig mit der Einführung der Prozesskostenrechnung ein sehr wirksames, aber insgesamt immer noch nur wenig verbreitetes Instrument zur Steuerung des Service Centers. Der Preisträger zeigt, wie die hohe Komplexität der Prozesskostenrechnung gemeistert und die vielerorts noch zu geringe Aufmerksamkeit für den Gemeinkostenbereich zum Nutzen des gesamten Unternehmens erhöht werden kann."
Vorbilder für die Controlling-Gemeinschaft
Der ICV hat den "ControllerPreis" auf dem 37. Congress der Controller, Europas größter Controlling-Fachtagung, zum 10. Mal verleihen. "Bei den Einreichungen ist die Qualität deutlich gestiegen", berichtet Jürgen Weber. "Wir hatten zum einen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Otto Group und einer weiteren Bewerbung; und zwei, drei weitere wären auch preiswürdig gewesen. Insofern hat sich die Idee des ControllerPreises offensichtlich endgültig durchgesetzt."
Der Preis soll der Controlling-Gemeinschaft Vorbilder zeigen und Ansporn zum Nachmachen sein. Vergeben wird die Auszeichnung nach drei Aspekten: Erstens ist das die "Nachhaltigkeit der Veränderung", denn eine schnelle Einführung eines neuen Instruments allein verpufft; zweitens zählt der "Nutzen für das Unternehmen, nicht nur für das Controlling", denn der Erfolg des Controllings und der Erfolg des Unternehmens hängen eng zusammen; drittens ist die "von den Controllern selbst federführende Konzeptionierung und Umsetzung" maßgeblich, denn die Nachhaltigkeit ist gefährdet, wenn die Veränderung stark von außen getrieben und betrieben wird.
Der ICV-Jury gehören aus der Unternehmenspraxis Hillert Onnen (BLG Logistics Group), Luc Schultheiss (Endress+Hauser Flowtec AG), Hubert Tretter (Heineken); aus der Wissenschaft Prof. Dr. Andreas Seufert (FH Ludwigshafen) und Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Vorsitzender des ICV-Kuratoriums, (WHU - Otto Beisheim School of Management) an.
ControllerPreis-Träger waren bislang: Sick AG: Neugestaltung der Planung („One-Page-Only“); Aventis Pharma: FACTs – Finance Analyzing & Controlling Tools; T-Online International: Steuerung von Wachstumsunternehmen; Kaufhof Warenhaus: Neuausrichtung des Filialgeschäfts; Hansgrohe AG: Sales up!; Lufthansa City Line: Neue Unternehmenssteuerung; Wittlinger Therapiezentrum/Dr. Vodder Akademie: Entwicklung eines Prozess-, Qualitäts- und Finanzcontrolling; Fiege: „Vom Reporter zum Berater“; Bundesagentur für Arbeit: Steuerung Arbeitsmarktprogramme; McDonald`s: Initiativen-Controlling McCafé.
Otto Group
1949 in Deutschland gegründet, ist die Otto Group heute eine weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe mit rund 54.200 Mitarbeitern (Stand Februar 2012). Die Gruppe ist mit 123 wesentlichen Unternehmen in mehr als 20 Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens präsent. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die drei Segmente Multichannel-Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. Im Geschäftsjahr 2011/12 (29. Februar) erwirtschaftete die Otto Group nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. Sie ist weltweit größter Online-Händler für Fashion und Lifestyle und weltweit zweitgrößter Online-Händler mit dem Endverbraucher (BtoC). Kataloggeschäft, E-Commerce und der stationäre Einzelhandel bilden die drei Säulen des Multichannel-Einzelhandels der Otto Group. Weltweite Konzernaktivitäten und eine Vielzahl von strategischen Partnerschaften und Joint Ventures bieten Otto ausgezeichnete Voraussetzungen für Know-how-Transfer und die Nutzung von Synergiepotenzialen. Ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit der Konzernunternehmen garantiert zugleich Flexibilität und Kundennähe sowie eine optimale Zielgruppenansprache in den jeweiligen Ländern.
Für weitere Informationen:
Anja Schlumberger, Tel.: 040 6461-2820, Fax: -4490,
E-Mail: anja.schlumberger@ottogroup.com
2011

| CONTROLLING-ABTEILUNGEN UNTERSTÜTZTEN PROJEKT SEIT 2003 | ||||
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2010
ControllerPreis 2010 für Bundesagentur für Arbeit
„Leuchtturmprojekt" SAMP - Steuerung Arbeitsmarktprogramme ausgezeichnet / BA kann unterjährig Budgets den schnell verändernden Rahmenbedingungen anpassenMünchen, 14. Juni 2010 - Auf dem 35. Congress der Controller ist am Montag (14. Juni) in München der „ControllerPreis 2010" des Internationalen Controller Vereins (ICV) an die Bundesagentur für Arbeit (BA) verliehen worden. Geehrt wurde eine für öffentliche Verwaltungen mustergültige Controlling-Lösung - ein „Leuchtturm-Projekt". Ein Sonderpreis ging an Birgit Feistmantl, Controllerin der Swarovski Japan ltd.

ControllerPreis-Träger 2010 - v.l.n.r.: Siegfried Gänßlen, ICV-Vorsitzender, CEO Hansgrohe AG; Dieter Wagon, Geschäftsführer Finanzen/Controlling der Bundesagentur für Arbeit; Dr. Klaus Schuberth, Bereichsleiter Controlling Bundesagentur für Arbeit; Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Vors. des ICV-Kuratoriums und der ControllerPreis-Jury, Direktor des Instituts für Management und Controlling an der WHU - Otto Beisheim School of Management.
Der mit 5.000 EUR dotierte ControllerPreis 2010 ging an die BA für das Projekt „SAMP - Steuerung Arbeitsmarktprogramme". SAMP unterstützt die Budgetierung und deren Anpassung an sich schnell ändernde Rahmenbedingun-gen. Die BA hat angesichts ihres hohen Bedarfs an einer unterjährigen Steuerung die quartalsweise Fortschreibung der Jahresplanung eingeführt und kann auf dieser Basis Anpassungen im laufenden Geschäft vornehmen.
Einen Sonderpreis vergab die ICV-Jury an Birgit Feistmantl, Controllerin der Swarovski Japan ltd. Ihr war es in der japanischen Tochter des österreichischen Unternehmens gelungen, das japanische Accounting mit einem Controlling nach dem ICV-Leitbild zu verbinden. Das Ergebnis sind deutliche Veränderungen im Bereich der Kostenzuordnung, ebenso wie in der Personalsteuerung.

Einen Sonderpreis erhielt Birgit Feistmantl, Controllerin der Swarovski Japan ltd., die hier die Glückwünsche vom ICV-Vorstandsvorsitzenden, Siegfried Gänßlen, CEO Hansgrohe AG, entgegennimmt. Rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber; 2.v.l.: Prof. Dr. Martin Hauser, Controller Akademie AG
Auswahlprozess wirft drei neue Spitzenthemen auf
Zum 8. Mal hat der ICV den ControllerPreis für eine mustergültige Controlling-Lösung vergeben. Die Juroren erlebten in diesem Jahr Gewohntes und auch Neues im Auswahlprozess. Der Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Vorsitzender des ICV-Kuratoriums und Direktor des Instituts für Management und Controlling an der WHU - Otto Beisheim School of Management, hat als Neuheiten bei den Bewerbungen drei Spitzenthemen ausgemacht, „die alle für das Controlling wichtig sind".
So haben sich erstens „Marken als Werttreiber und Wertträger des Unternehmens" als ein „neues inhaltliches Feld" gezeigt. Controller müssten hierzu dringend noch Expertise aufbauen. Nur vereinzelt erfolgten heute erst entsprechende Bewertungen (als Intangibles); im Rahmen der Regelsteuerung sei das Thema bislang noch unterentwickelt. Besonders eine Bewerbung um den ControllerPreis 2010 zum „Brand Performance Management" habe sich als richtungsweisend gezeigt, weil es sich dabei nicht nur um Markenbewertung, sondern um „echtes Markenmanagement handelte, an dem die Controller maßgeblich mit beteiligt seien".
Eine weitere, zweite Neuheit habe sich bei der „Perspektive Internationalität" gezeigt. Im anglo-amerikanischen Raum sei die „deutsche Auffassung vom Controlling" ebenso wenig bekannt wie in Asien, meint Jürgen Weber. In diesem Jahr gab es aber eine Bewerbung, die auch hier richtungsweisend sei. In der japanischen Tochter eines österreichischen Unternehmens sei „ein Versuch gelungen, dem japanischen Accounting ein Controllingleben einzuhauchen", berichtet Weber. Dabei sei eine „sehr sensible Anpassung des ‚German Controlling' an die japanischen Besonderheiten, z.B. durch die Integration von Elementen des continuous improvement", geleistet worden. Das Ergebnis waren „deutliche Veränderungen im Bereich der Kostenzuordnung, ebenso wie in der Personalsteuerung". Den Einsatz der Controllerin der Swarovski Japan ltd., Birgit Feistmantl, würdigte die Jury mit einem Sonderpreis.
Die dritte, richtungweisende Bewerbung um den ControllerPreis kam laut ICV-Jury aus einem „Feld, auf dem Controlling zwar begrifflich Einzug gehalten hat, wo die Lösungen in der Praxis aber eher noch theoretische sind: öffentliche Institutionen", beschreibt Chef-Juror Weber. Hier bestehe erhebliches Potenzial und hohe Dringlichkeit, die immer knapper werdenden staatlichen Mittel effektiver und effizienter einzusetzen. In diesem Kontext ging der Controller-Preis an eine öffentliche Institution, die „den Schwenk von einer traditionellen Inputsteuerung zur ergebnis- und wirkungsorientierten Steuerung geschafft" habe. Bei der Bundesagentur für Arbeit habe ein „bemerkenswert konsequenter Umbau der Führung unter starker Beteiligung der Controller" stattgefunden. Effektivität und Effizienz seien erheblich verbessert worden, erklärt Weber.
Die Bewerbung um den ICV-Preis erfolgte für einen Teilaspekt des Verände-rungsprojektes, der die Budgetierung und deren Anpassung an sich schnell ändernde Rahmenbedingungen betreffe. Noch stärker als in der Privatwirtschaft sei die Haushalts- und Budgetplanung im öffentlichen Bereich überaus komplex und deshalb langsam und unflexibel. Wo der Aufgabenumfang starken Schwankungen unterliegt, da bestehe hoher Bedarf an einer unterjährigen Steuerung. Deshalb wurde ein Weg beschritten, ergänzend zum periodischen Vorgehen quartalsweise unterjährig die Jahresplanung fortzuschreiben und auf dieser Basis dann Anpassungen im Geschäft vorzunehmen. Wie Jürgen Weber erklärte, soll der ControllerPreis 2010 für die BA öffentliche Institutionen ermutigen, die Idee des Controllings in die Realität umzusetzen. Der Preis sei für ein „Leuchtturmprojekt" vergeben worden.
Bereich Controlling der Bundesagentur für Arbeit, Dr. Klaus Schuberth und Dieter Wagon: "Entwicklung des Tools "SAMP" zur Budgetplanung und Steuerung arbeitsmarktpolitischer Instrumente und die Implementierung eines wirkungsorientierten Controllingsystems im öffentlichen Sektor"
2009
2008
2007
ControllerPreis 2007: Hansgrohe AG "Sales Up! - Wachstum gegen den Trend!"
2006
2005
2004
2003
Awards - Preisträger Controlling-Nachwuchspreis
2011
Preisträger präsentiert Arbeit auf Fachtagung „11. Controlling Innovation Berlin CIB 2011“
Berlin, 15. Oktober 2011 – An die Hochschule Rosenheim und an die Universität Gießen gehen in diesem Jahr die Controlling-NachwuchsPreise des Internationalen Controller Vereins (ICV). Am Sonnabend (15. Oktober) wurden die Preise für hervorragende Studienabschlussarbeiten auf der Fachtagung „11. Controlling Innovation Berlin CIB 2011“ verliehen.

(Bild: Nach der Verleihung des Controlling-NachwuchsPreises 2011 in Berlin, v.l.n.r.: Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger, Justus-Liebig-Universität Gießen; Prof. Dr. Ute Vanini, Fachhochschule Kiel, ICV-Jury-Vorsitzende; Sebastian Göbel, 2. Preis, Justus-Liebig-Universität Gießen; Günther Lehmann, Haufe-Verlag; Karl Krziwon, 1. Preis, Hochschule Rosenheim.)
Der 1. Preis, dotiert mit 2.500 EUR, geht an Karl Krziwon von der Hochschule Rosenheim. Seine in Zusammenarbeit mit BMW entstandene Arbeit trägt den Titel: „Entwicklung eines Modells zur systematischen Erhebung von Faktorpreisen für Kalkulationsmodelle zur Kostenstrukturanalyse von Fahrzeugbauteilen“. Die ICV-Jury würdigte mit ihrer Entscheidung das in dieser Arbeit entwickelte anspruchsvolle, aber praktikable Modell zur Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl von Daten für Kalkulationsmodelle in der Automobilindustrie.
Der zweite, mit 1.500 EUR dotierte Preis geht an Sebastian Göbel von der Justus-Liebig-Universität Gießen für seine Arbeit „Controllinggerechte Gestaltung von Anreizsystemen in Krisensituationen“. Laut ICV-Jury hat der Autor ein sehr relevantes Thema strukturiert und umfassend aufgearbeitet und allgemeine Handlungsempfehlungen für die krisengerechte Gestaltung von Anreizsystemen abgeleitet.
Mit dem seit 2005 alljährlich verliehenen „Controlling-NachwuchsPreis“ will der Internationale Controller Verein (ICV) den Controllernachwuchs fördern sowie innovative und praktikable Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich machen. Das Preisgeld wird jeweils zu 2/3 an den Preisträger und zu einem Drittel an den betreuenden Hochschullehrer ausgeschüttet.
Die „Controlling Innovation Berlin“ (CIB) ist eine von den regionalen ICV-Arbeitskreisen Berlin, Berlin-Brandenburg, Franken, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Weser-Harz organisierte Fachtagung. Jedes Jahr treffen sich zur CIB Controlling-Praktiker, Manager, Berater, Wissenschaftler und Studenten in der WISTA Management GmbH in Berlin-Adlershof. Das Motto der CIB 2011, „Controlling ist (auch) Kommunikation“, unterstrich den Anspruch des veranstaltenden Internationalen Controller Vereins (ICV) an ein nachhaltiges Controlling. Dieser Ansatz versteht Controlling als Steuerungsprozess, der nur im Zusammenwirken von Controllern und Managern seine Wirkung entfalten kann.
Der Controlling-NachwuchsPreis wird gesponsert von Haufe Lexware und von der Haufe-Akademie.
Sehen Sie hier die Liste mit den eingereichten Arbeiten, aus denen die Jury den Gewinner ermittelt hat. Wollen Sie Kontakt zu den Verfassern aufnehmen, wenden Sie sich bitte an Fabian Walther <fabian.walther@arcor.de>.
2010

20. Controlling-Nachwuchspreisträger Martin Petschnig (3.Preis) und Kathrin Moormann (1. Preis) mit ihrer Professorin Dr. Ute Vanini.
Controlling-Nachwuchspreis 2010 geht nach Kiel
Fachtagung „Controlling Innovation Berlin“: 3 Diplom- und Masterarbeiten ausgezeichnet / Siegerarbeit über „Systematisierung der Risikoidentifikation“
München/Berlin, 20. September 2010 – An die Fachhochschule Kiel, die Universität Regensburg und die FH Joanneum Kapfenberg (Österreich) sind die Controlling-Nachwuchspreise 2010 des Internationalen Controller Vereins (ICV) verliehen worden.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger wurden auf der Fachtagung „10. Controlling Innovation Berlin CIB 2010“ am Sonnabend (18. September) geehrt. Kathrin Moormann von der FH Kiel präsentierte im Plenum ihre mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur „Systematisierung der Risikoidentifikation“.
Ausschlaggebend für die Jury-Entscheidung war die Erarbeitung konkreter, anwendungsnaher, innovativer Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die von hoher praktischer Relevanz für das Controlling sein sollten. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Prof. Dr. Ute Vanini (Vorsitzende), Dr. Klaus Eiselmayer, Ulrich Wilke und Dr. Hendrik Vater.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger 2010 sind:
1. Preis, dotiert mit 2.250 EUR: Kathrin Moormann, FH Kiel: „Systematisierung der Risikoidentifikation im Dräger-Konzern - Entwicklung eines Risikokatalogs und weiterführender Ansätze“;
2. Preis, dotiert mit 1.200 EUR: Bettina Karl, Universität Regensburg: „Von der Input- zur Outputorientierung am Beispiel der Event-Abteilung der
HypoVereinsbank“;
3. Preis, dotiert mit 600 EUR: Martin Petschnig, FH Joanneum Kapfenberg: „Controlling der Kundenintegration - Erstellung eines Controlling-Konzeptes im Rahmen von Mass Customization und Open Innovation“.
Anliegen des zum 6. Mal verliehenen ICV-Controlling-Nachwuchspreises ist es, den Controllernachwuchs zu fördern sowie innovative Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich zu machen. Die vom Haufe Verlag gesponserten Preisgelder werden zu 2/3 an die Autoren ausgeschüttet und zu 1/3 an den betreuenden Lehrstuhl bzw. die betreuende Professur. Eine Jahresmitgliedschaft im Internationalen Controller Verein, die auch den Bezug des „Controller Magazins“ einschließt, ist weiterer Bestandteil des Preises.
An die Fachhochschule Kiel, die Universität Regensburg und die FH Joanneum Kapfenberg (Österreich) sind die Controlling-Nachwuchspreise 2010 des Internationalen Controller Vereins (ICV) verliehen worden.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger wurden auf der Fachtagung „10. Controlling Innovation Berlin CIB 2010“ am Sonnabend (18. September) geehrt. Kathrin Moormann von der FH Kiel präsentierte im Plenum ihre mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur „Systematisierung der Risikoidentifikation“.
Ausschlaggebend für die Jury-Entscheidung war die Erarbeitung konkreter, anwendungsnaher, innovativer Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die von hoher praktischer Relevanz für das Controlling sein sollte. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Prof. Dr. Ute Vanini (Vorsitzende), Dr. Klaus Eiselmayer, Ulrich Wilke und Dr. Hendrik Vater.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger 2010 sind:
1. Preis, dotiert mit 2.250 EUR: Kathrin Moormann, FH Kiel: „Systematisierung der Risikoidentifikation im Dräger-Konzern - Entwicklung eines Risikokatalogs und weiterführender Ansätze“;
2. Preis, dotiert mit 1.200 EUR: Bettina Karl, Universität Regensburg: „Von der Input- zur Outputorientierung am Beispiel der Event-Abteilung der HypoVereinsbank“;
3. Preis, dotiert mit 600 EUR: Martin Petschnig, FH Joanneum Kapfenberg: „Controlling der Kundenintegration - Erstellung eines Controlling-Konzeptes im Rahmen von Mass Customization und Open Innovation“.
Anliegen des zum 6. Mal verliehenen ICV-Controlling-Nachwuchspreises ist es, den Controllernachwuchs zu fördern sowie innovative Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich zu machen. Die vom Haufe Verlag gesponserten Preisgelder werden zu 2/3 an die Autoren ausgeschüttet und zu 1/3 an den betreuenden Lehrstuhl bzw. die betreuende Professur. Eine Jahresmitgliedschaft im Internationalen Controller Verein, die auch den Bezug des „Controller Magazins“ einschließt, ist weiterer Bestandteil des Preises.
Download Powerpoint: Systematische Risiokoidentifikation bei dräger
Die Preisträgerin des Controlling-Nachwuchspreises 2010 stellt ihre Arbeit vor.
Kathrin Moormann,
FH Kiel
2009
Der Controlling-Nachwuchspreis 2009 des Internationalen Controller Vereins (ICV) ist am 19. September in Berlin verliehen worden. Der mit 2.250 EUR dotierte 1. Preis ging an Rabab Mitri (Bild: vorne, rechts), Universität Bielefeld, für ihre Diplom-Arbeit „Unterstützung einer Make or buy Entscheidung durch Anwendung der Prozesskostenrechnung am Beispiel der Mechanischen Fertigung PRS bei der Miele & Cie KG".

Zwei, jeweils mit 900 EUR dotierte, 2. Preise gingen an Julia Kornacker (Bild: vorne, Mitte), European Business School, für die Master-Arbeit: „The Design of budgeting Systems - an Analysis of critical Success Factors" sowie an Moritz Schäfer (Bild: vorne, links), Universität Bamberg, für die Diplom-Arbeit: „Integriertes Investitions- und Anlagencontrolling im Mittelstand".
Preis-Sponsoren sind der Haufe Verlag und die Haufe Akademie.
Dieser Film zeigt die Laudatio von Dr. Mark Richter, ICV-Arbeitskreis Mecklenburg-Vorpommern:
Controlling-Nachwuchspreis 2009 from Internat. Controller Verein on Vimeo.
2008
Nachwuchspreis für Arbeit zum Risikomanagement" (Presseinformation vom 17.09.2008)
Zur Zusammenfassung der mit dem Controlling-Nachwuchspreis 2008, 1. Platz, ausgezeichneten Arbeit (PDF): Katarzyna Smirska, Optimierung eines implementierten Risikomanagementsystems unter Berücksichtigung externer und interner Anforderungen mit dem Fokus auf Risikoidentifikation und Risikobeurteilung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens
2007
2006
2005
Der Green Controlling-Preis
Green Controlling-Preis 2011
Erster Green Controlling-Preis an Deutsche Post DHL
Controller als Partner des CO2-Managements / Preis erstmals auf Fachtagung „9. Controlling Competence Stuttgart - CCS 2011“ verliehen
Stuttgart/München, 24.11.2011 – Das Carbon Accounting & Controlling-Team der Deutschen Post DHL (DPDHL) ist am Donnerstag (24. November) für seine Controlling-Lösung im Rahmen seines Umweltschutzprogramms „GoGreen“ mit dem erstmals verliehenen Green-Controlling-Preis der Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) ausgezeichnet worden. Die durch das Controller-Team geschaffene Transparenz ermöglicht vor allem die Identifikation finanzieller Risiken und eine effektive Steuerung ökologischer Maßnahmen.

Den Preis nahm das DPDHL-Team Carbon Accounting & Controlling auf der Fachtagung „Controlling Competence Stuttgart - CCS 2011“ im IBM-Forum Ehningen aus den Händen des Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (Horváth AG, IPRI gGmbH, Leiter der ICV-Ideenwerkstatt) und des ICV-Vorstandsvorsitzenden Siegfried Gänßlen (CEO Hansgrohe AG) entgegen. „Carbon Management ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der wir uns bei Deutsche Post DHL konsequent und bereichsübergreifend stellen“, sagte Melanie Kreis, Executive Vice President Corporate Controlling bei der Deutschen Post DHL. „Die heutige Auszeichnung ist Anerkennung dieses ganzheitlichen Ansatzes und spiegelt zugleich das Engagement der zahlreichen am Prozess beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Unternehmensbereichen wider.“
Die Kriterien „hervorragend erfüllt“
In der Unternehmenspraxis ein Umweltmanagement zu entwickeln und einzuführen, das über technisch-orientierte „Insellösungen“ hinausgeht, bedarf der Einbindung des Controllings. Wie der Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, in seiner Laudatio erklärte, erwachse daraus eine dreifache Herausforderung an Controller: „Benötigt wird erstens ein mit der Unternehmensstrategie abgestimmtes integriertes Gesamtsystem der Steuerung aller umweltbezogenen Aktivitäten. Benötigt werden dazu zweitens klare KPI’s (Key Performance Indicators - Leistungskennzahlen), die eine zielorientierte wirtschaftliche Steuerung ermöglichen. Erforderlich ist drittens, dass dieses System umgesetzt, gepflegt und weiterentwickelt wird“, so Horváth.
Die Green-Controlling-Preisträger von der Deutschen Post DHL haben ein Umweltcontrolling-System entwickelt, das alle die Kriterien „hervorragend erfüllt“, so Péter Horváth. Es sei der Kern eines strategieorientierten Gesamtprogramms zur Unterstützung des Managements. Ein umfassendes Set an KPI’s zur Steuerung sorge dafür, dass Planung, Reporting und Kontrolle auf allen Unternehmensebenen umsetzbar ist. Es bestünden zudem klare Controller-Aufgabenstellungen zur Umsetzung, Pflege und Weiterentwicklung des Systems, das auch unternehmensweit ausgerollt wurde.
Controller als Partner des CO2-Managements
Die Deutsche Post DHL bewegt als global agierender und weltweit führender Logistikdienstleister mit rund 470.000 Beschäftigten weltweit Güter und Informationen. Im Rahmen dieser Aufgabe als Motor des Welthandels verursacht das Unternehmen auch CO2-Emissionen in nicht unerheblichem Umfang. „Um der Verantwortung, die uns dadurch für unser Klima erwächst, gerecht zu werden, haben wir das Umweltschutzprogramm GoGreen ins Leben gerufen“, erklärte Stefan Freigang, zuständig für Carbon Accounting & Controlling im DPDHL-Konzerncontrolling, der im Plenum der CCS 2011 die Lösung präsentierte. Das Carbon Accounting & Controlling unterstützt das GoGreen-Programm des Konzerns, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die eigene CO2–Effizienz – einschließlich der Aktivitäten der Subunternehmer – bis zum Jahr 2020 um 30% gegenüber dem Basisjahr 2007 zu verbessern. Diese Verbesserung wird dabei laut Stefan Freigang durch zahlreiche sowohl zentrale, wie auch dezentrale Maßnahmen gefördert.
Das konzernweite Carbon Accounting & Controlling-Programm wird durch eine im Jahr 2010 neu gegründete Abteilung im Konzerncontrolling vorangetrieben. Das Innovative am prämierten Lösungskonzept bestehe darin, das Controlling der CO2-Effizienz-Ziele konsequent in Organisation, Prozesse und Systeme des Finanzwesens zu integrieren. Für eine effektive Steuerung wird neben der jährlichen Offenlegung ein laufendes unterjähriges Management-Reporting aufgebaut. Das entwickelte Instrumentarium erlaubt zudem Vorhersagen, Zielplanung und die Kalkulation von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.
„Die Controller spielen bei der Konzeption, Implementierung und Anwendung die wesentliche Rolle. Sie werden nun mehr und mehr zusätzlich zu den klassischen Finanzthemen auch im Rahmen des Carbon Controllings zum Partner des Managements“, so Stefan Freigang weiter. Das „Carbon Controlling“ entsteht im Zusammenwirken von Controllern und Managern. Die geschaffene Transparenz über aktuelle Ist-Emissionen ermöglicht die Identifikation finanzieller Risiken und eine effektive Steuerung ökologischer Maßnahmen. So unterstützt Carbon Controlling das Management bei Entscheidungsfindungen und bei der Unternehmenssteuerung durch die Aufbereitung und Vermittlung von Fakten sowie Modellberechnungen zu den möglichen ökonomischen und ökologischen Auswirkungen.
Der Internationale Controller Verein (ICV) hat sich mit seiner Ideenwerkstatt, einem Team mit Wissenschaftlern und Controlling-Praktikern unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, in 2010 schwerpunktmäßig mit „Green Controlling“ beschäftigt. Diese Arbeit wird seit Herbst 2011 in einem neuen Fachkreis „Green Controlling“ fortgesetzt. Zur Förderung des Themas wird durch die Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem ICV jährlich die innovativste und effektivste „grüne“ Controlling-Lösung ausgezeichnet.
Deutsche Post DHL ist der weltweit führende Post- und Logistikkonzern. Die Konzernmarken Deutsche Post und DHL stehen für ein einzigartiges Portfolio rund um Logistik (DHL) und Kommunikation (Deutsche Post). Die Gruppe bietet ihren Kunden sowohl einfach zu handhabende Standardprodukte als auch maßgeschneiderte, innovative Lösungen - vom Dialogmarketing bis zur industriellen Versorgungskette. Dabei bilden die rund 470.000 Mitarbeiter in mehr als 220 Ländern und Territorien ein globales Netzwerk, das auf Service, Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Mit seinen Programmen in den Bereichen Klimaschutz, Katastrophenhilfe und Bildung übernimmt der Konzern gesellschaftliche Verantwortung. Deutsche Post DHL erzielte 2010 einen Umsatz von mehr als 51 Milliarden Euro.
Die Post für Deutschland. The Logistics company for the world.
Weitere Informationen unter www.dp-dhl.de
Die Péter Horváth-Stiftung unterstützt Projekte in Kunst und Wissenschaft. Ein Anliegen ist die Förderung der angewandten Forschung im Controlling durch junge Wissenschaftler und Studierende. Neben dem Green-Controlling-Preis verleiht die Péter Horváth Stiftung jährlich einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für die beste praxisorientierte Dissertation im Controlling. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth ist emeritierter Universitätsprofessor für Controlling an der Universität Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender der Horváth AG und geschäftsführender Gesellschafter der International Performance Research Institute gemeinnützige GmbH. Weiterhin nimmt Prof. Horváth zusammen mit Dr. Uwe Michel die Leistung der Ideenwerkstatt im Internationalen Controller Verein wahr.Weitere Informationen: http://www.ipri-institute.com
Der Internationale Controller Verein eV (ICV) hat in D, A, CH, Polen sowie in zehn weiteren Ländern Zentral- und Osteuropas rund 6.500 im praktischen Controlling tätige Mitglieder. Das Leitziel der ICV-Controlling-Philosophie ist ökonomisch nachhaltiger Erfolg. Mit seinem Ehrenvorsitzenden Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle hat der 1975 gegründete Verein das Controlling im deutschen Sprachraum geprägt und Standards gesetzt. Der ICV führt Controller, CFOs, Manager und Wissenschaftler zusammen und orientiert sich strikt am Nutzen seiner Mitglieder. Im Zentrum stehen Erfahrungsaustausch, Kommunikation sowie die Fokussierung auf zukunftsorientierte Trends. Der Verein verbindet Erfahrung aus der Praxis und neueste Forschungsergebnisse, bereitet dieses Wissen für die praktische Umsetzung auf. Der ICV leistet damit einen Beitrag zum persönlichen Erfolg seiner Mitglieder und zur nachhaltigen Wertsteigerung von Unternehmen. ICV-Vorsitzender ist Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, Schiltach, stellv. ICV-Vorsitzender ist Prof. Dr. Heimo Losbichler, FH Steyr.
Für weitere Informationen:
• H.-P. Sander, Presse ICV, EASTWESTCOM, Lachen-Birkenallee 16, D-86911 Diessen am Ammersee, Tel. +49-(0)8807-94 90 94, presse@controllerverein.de
• Internationaler Controller Verein, Geschäftsstelle, Leutstettener Str. 2, D-82131 Gauting
• www.controllerverein.com

































