Infos
Zum Congress der Controller
Veranstaltungsbereich
ControllerPreis: Alle Preisträger
2008 Lufthansa City Line sowie Wittlinger Therapiezentrum/Dr. Vodder Akademie
2005 T-Online International AG
2004 Aventis Pharma Deutschland GmbH
Controlling-Nachwuchspreis: Alle Preisträger
Green Controlling-Preis: Alle Preisträger
Die Péter Horváth-Stiftung unterstützt Projekte in Kunst und Wissenschaft. Ein Anliegen ist die Förderung der angewandten Forschung im Controlling durch junge Wissenschaftler und Studierende. Neben dem Green Controlling Preis verleiht die Péter Horváth Stiftung jährlich einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für die beste praxisorientierte Dissertation im Controlling.
Awards - Preisträger ControllerPreis
2013
Lufthansa AG erhält renommierten ControllerPreis 2013
Ehrung in München für "Bandbreitensimulation im Luftverkehrspassagiergeschäft" / „Mustergültige Lösung“ für Unsicherheiten periodischer Planung
Siegfried Gänßlen (ICV-Vorstandsvorsitzender, links) und Prof. Jürgen Weber (Vorsitzender des ICV-Kuratoriums und der Preis-Jury, rechts) überreichen den ControllerPreis 2013. Andy Böhme nimmt ihn stellvertretend für das Controlling-Team der Deutschen Lufthansa entgegen.
München, 22. April 2013–Die Deutsche Lufthansa AG hat heute auf dem 38. Congress der Controller in München den renommierten „ControllerPreis“ des Internationalen Controller Vereins (ICV) erhalten. Der ICV würdigt damit das Lufthansa-Projekt „Bandbreitensimulation im Luftverkehrspassagiergeschäft“, das angesichts wachsender Volatilität immer größere Unsicherheiten der periodischen Planung mustergültig berücksichtigt.
„Der diesjährige Preisträger fokussiert auf einen speziellen und hochaktuellen Aspekt erfolgreicher Controllerarbeit. Bei der Lufthansa ist die Ausrichtung auf die periodische Planung als eine der Kernaufgaben von Controllern beispielgebend gelungen“, erläutert Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Otto Beisheim School of Management, Institut für Management und Controlling (IMC), Vorsitzender des ICV-Kuratoriums, die Entscheidung. „Durch das mustergültige Projekt wurden die Planungsinhalte grundlegend verändert: Eine neue Planungstechnik wird konsequent umgesetzt und es ist eine integrierte Nutzung des insgesamt immer noch nur wenig und zumeist nur ‚halbherzig‘ verwendeten Instruments der Simulation gelungen.“
Der ControllerPreis 2013 wurde nach drei Aspekten vergeben: 1. Nachhaltigkeit der Veränderung; 2. Nutzen für das gesamte Unternehmen, nicht allein für das Controlling; 3. Von den Controllern selbst federführend konzipiert und umgesetzt. Das Lufthansa-Projekt zeichnet eine Entwicklung von der einwertigen Planung zur Bandbreitenplanung aus. Die traditionelle „best case/Erwartungswert/worst case“-Logik der periodischen Planung wird überwunden. Darüber hinaus werden Planung und Risikomanagement verbunden; der Risikoaspekt wird systematisch in die periodische Planung integriert. Damit einhergehend werden die internen Modelle der Manager und der Controller verändert: „Risiko“ ist nun originärer Teil jeder Planung. Schließlich wird im Lufthansa-Projekt die Idee eines leicht nutzbaren Simulationstools professionell umgesetzt, dessen Komplexität systematisch reduziert wurde, um es wirklich handhabbar zu machen.
Die hohe Relevanz der mit dem ControllerPreis 2013 ausgezeichneten Lösung untermauern neueste Ergebnisse des WHU-Controllerpanels. Demnach findet eine systematische Berücksichtigung von mehrwertigen Erwartungen derzeit in der Praxis noch nicht statt. Simulations-, Bandbreiten- wie auch Treiber-basierte Planung wird nur selten angewendet. Auch bei den dahinter liegenden Methoden – wie z.B. Monte Carlo Simulationen – gibt es noch erhebliche Defizite. Fast jeder zweite Controller kennt dieses Instrument gar nicht. Insofern ist zu hoffen, dass das Beispiel Lufthansa Schule macht und mehr Unternehmen den Weg gehen, mehrwertige Erwartungen konsequent zu berücksichtigen.
Vorbilder für die Controlling-Gemeinschaft
Der ICV hat den mit 5.000 EUR dotierten Preis "ControllerPreis" auf dem 38. Congress der Controller, Europas größter Controlling-Fachtagung, zum 11. Mal verleihen. Die Einreichungen sind internationaler geworden; erstmals lagen der Jury Bewerbungen aus Polen und Moldawien vor. Der ICV-Jury gehören aus der Unternehmenspraxis Hillert Onnen (BLG Logistics Group), Luc Schultheiss (Endress+Hauser Flowtec AG), Hubert Tretter (t4t Management Consulting); aus der Wissenschaft Prof. Dr. Andreas Seufert (FH Ludwigshafen) und Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, (WHU – Otto Beisheim School of Management) an.
2012
ControllerPreis 2012 für die "Einführung einer Prozesskostenrechnung im Service Center Lieferantenverkehr"
München, 7. Mai 2012 – Die Otto Group Hamburg hat am Montag in München den diesjährigen "ControllerPreis" des Internationalen Controller Vereins (ICV) erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Einführung einer Prozesskostenrechnung im Service Center Lieferantenverkehr“, das der ICV als Kern einer mustergültigen Steuerung von internen Dienstleistungen würdigt.
Wie der Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, WHU - Otto Beisheim School of Management, erklärte, haben für die diesjährige Preisträgerlösung mehrere Faktoren gesprochen. Es sei ein grundlegender und umfassender Umgestaltungsprozess eingeleitet, die Dienstleistungsproduktion neu aufgestellt und ein professionelles Dienstleistungsmanagement sowie ein neues Preismodell eingeführt worden. Zudem habe das konsequente Change Management zu deutlichen Effizienzverbesserungen geführt, in deren Ergebnis neben reduzierten Stückkosten der Dienstleistungen vor allem eine hohe Zufriedenheit der internen Kunden erzielt wurde.
Im Bereich Kreditorenbuchhaltung verarbeitet das Service Center rund 450.000 Rechnungen jährlich für 10 Konzerngesellschaften. Bei den Gesamtkosten von 3,8 Mio. EUR im Lieferantenverkehr sieht Michael Felix, Leiter Service Center Lieferantenverkehr der Otto Group, "namhafte Beträge, die etwa die Tochtergesellschaften einsparen können." Die wesentliche Weiterentwicklung mit dem realisierten Projekt bestehe darin, "dass sichtbar wird, wo die Ansatzpunkte für Kosteneinsparungen liegen. Die geschaffene Transparenz hat die Einstellung zu solchen nachgelagerten Prozessen wie etwa in der Kreditorenbuchhaltung verändert, denn es wird deutlich, dass man mit dem eigenen Tun Kosten reduzieren kann. Wir entwickeln uns von den klassischen Gemeinkosten, die auf das Gesamtunternehmen berechnet werden, weiter zu Kosten, die auf einzelne Organisationseinheiten, auf Warengruppen bis hin zu einzelnen Artikeln weiterberechnet werden können."
"Das Thema 'Shared Service Center' steht aktuell im Fokus vieler Unternehmen, um Gemeinkosten zu senken", erklärt Jürgen Weber. "Dazu sind die Prozesse zu standardisieren und konsequent zu managen. Die Otto Group nutzt mustergültig mit der Einführung der Prozesskostenrechnung ein sehr wirksames, aber insgesamt immer noch nur wenig verbreitetes Instrument zur Steuerung des Service Centers. Der Preisträger zeigt, wie die hohe Komplexität der Prozesskostenrechnung gemeistert und die vielerorts noch zu geringe Aufmerksamkeit für den Gemeinkostenbereich zum Nutzen des gesamten Unternehmens erhöht werden kann."
Vorbilder für die Controlling-Gemeinschaft
Der ICV hat den "ControllerPreis" auf dem 37. Congress der Controller, Europas größter Controlling-Fachtagung, zum 10. Mal verleihen. "Bei den Einreichungen ist die Qualität deutlich gestiegen", berichtet Jürgen Weber. "Wir hatten zum einen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Otto Group und einer weiteren Bewerbung; und zwei, drei weitere wären auch preiswürdig gewesen. Insofern hat sich die Idee des ControllerPreises offensichtlich endgültig durchgesetzt."
Der Preis soll der Controlling-Gemeinschaft Vorbilder zeigen und Ansporn zum Nachmachen sein. Vergeben wird die Auszeichnung nach drei Aspekten: Erstens ist das die "Nachhaltigkeit der Veränderung", denn eine schnelle Einführung eines neuen Instruments allein verpufft; zweitens zählt der "Nutzen für das Unternehmen, nicht nur für das Controlling", denn der Erfolg des Controllings und der Erfolg des Unternehmens hängen eng zusammen; drittens ist die "von den Controllern selbst federführende Konzeptionierung und Umsetzung" maßgeblich, denn die Nachhaltigkeit ist gefährdet, wenn die Veränderung stark von außen getrieben und betrieben wird.
Der ICV-Jury gehören aus der Unternehmenspraxis Hillert Onnen (BLG Logistics Group), Luc Schultheiss (Endress+Hauser Flowtec AG), Hubert Tretter (t4t Managment Consulting); aus der Wissenschaft Prof. Dr. Andreas Seufert (FH Ludwigshafen) und Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Vorsitzender des ICV-Kuratoriums, (WHU - Otto Beisheim School of Management) an.
ControllerPreis-Träger waren bislang: Sick AG: Neugestaltung der Planung („One-Page-Only“); Aventis Pharma: FACTs – Finance Analyzing & Controlling Tools; T-Online International: Steuerung von Wachstumsunternehmen; Kaufhof Warenhaus: Neuausrichtung des Filialgeschäfts; Hansgrohe AG: Sales up!; Lufthansa City Line: Neue Unternehmenssteuerung; Wittlinger Therapiezentrum/Dr. Vodder Akademie: Entwicklung eines Prozess-, Qualitäts- und Finanzcontrolling; Fiege: „Vom Reporter zum Berater“; Bundesagentur für Arbeit: Steuerung Arbeitsmarktprogramme; McDonald`s: Initiativen-Controlling McCafé.
Otto Group
1949 in Deutschland gegründet, ist die Otto Group heute eine weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe mit rund 54.200 Mitarbeitern (Stand Februar 2012). Die Gruppe ist mit 123 wesentlichen Unternehmen in mehr als 20 Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens präsent. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die drei Segmente Multichannel-Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. Im Geschäftsjahr 2011/12 (29. Februar) erwirtschaftete die Otto Group nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. Sie ist weltweit größter Online-Händler für Fashion und Lifestyle und weltweit zweitgrößter Online-Händler mit dem Endverbraucher (BtoC). Kataloggeschäft, E-Commerce und der stationäre Einzelhandel bilden die drei Säulen des Multichannel-Einzelhandels der Otto Group. Weltweite Konzernaktivitäten und eine Vielzahl von strategischen Partnerschaften und Joint Ventures bieten Otto ausgezeichnete Voraussetzungen für Know-how-Transfer und die Nutzung von Synergiepotenzialen. Ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit der Konzernunternehmen garantiert zugleich Flexibilität und Kundennähe sowie eine optimale Zielgruppenansprache in den jeweiligen Ländern.
Für weitere Informationen:
Anja Schlumberger, Tel.: 040 6461-2820, Fax: -4490,
E-Mail: anja.schlumberger@ottogroup.com
2011

| CONTROLLING-ABTEILUNGEN UNTERSTÜTZTEN PROJEKT SEIT 2003 | ||||
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2010
ControllerPreis 2010 für Bundesagentur für Arbeit
„Leuchtturmprojekt" SAMP - Steuerung Arbeitsmarktprogramme ausgezeichnet / BA kann unterjährig Budgets den schnell verändernden Rahmenbedingungen anpassenMünchen, 14. Juni 2010 - Auf dem 35. Congress der Controller ist am Montag (14. Juni) in München der „ControllerPreis 2010" des Internationalen Controller Vereins (ICV) an die Bundesagentur für Arbeit (BA) verliehen worden. Geehrt wurde eine für öffentliche Verwaltungen mustergültige Controlling-Lösung - ein „Leuchtturm-Projekt". Ein Sonderpreis ging an Birgit Feistmantl, Controllerin der Swarovski Japan ltd.

ControllerPreis-Träger 2010 - v.l.n.r.: Siegfried Gänßlen, ICV-Vorsitzender, CEO Hansgrohe AG; Dieter Wagon, Geschäftsführer Finanzen/Controlling der Bundesagentur für Arbeit; Dr. Klaus Schuberth, Bereichsleiter Controlling Bundesagentur für Arbeit; Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Vors. des ICV-Kuratoriums und der ControllerPreis-Jury, Direktor des Instituts für Management und Controlling an der WHU - Otto Beisheim School of Management.
Der mit 5.000 EUR dotierte ControllerPreis 2010 ging an die BA für das Projekt „SAMP - Steuerung Arbeitsmarktprogramme". SAMP unterstützt die Budgetierung und deren Anpassung an sich schnell ändernde Rahmenbedingun-gen. Die BA hat angesichts ihres hohen Bedarfs an einer unterjährigen Steuerung die quartalsweise Fortschreibung der Jahresplanung eingeführt und kann auf dieser Basis Anpassungen im laufenden Geschäft vornehmen.
Einen Sonderpreis vergab die ICV-Jury an Birgit Feistmantl, Controllerin der Swarovski Japan ltd. Ihr war es in der japanischen Tochter des österreichischen Unternehmens gelungen, das japanische Accounting mit einem Controlling nach dem ICV-Leitbild zu verbinden. Das Ergebnis sind deutliche Veränderungen im Bereich der Kostenzuordnung, ebenso wie in der Personalsteuerung.

Einen Sonderpreis erhielt Birgit Feistmantl, Controllerin der Swarovski Japan ltd., die hier die Glückwünsche vom ICV-Vorstandsvorsitzenden, Siegfried Gänßlen, CEO Hansgrohe AG, entgegennimmt. Rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber; 2.v.l.: Prof. Dr. Martin Hauser, Controller Akademie AG
Auswahlprozess wirft drei neue Spitzenthemen auf
Zum 8. Mal hat der ICV den ControllerPreis für eine mustergültige Controlling-Lösung vergeben. Die Juroren erlebten in diesem Jahr Gewohntes und auch Neues im Auswahlprozess. Der Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber, Vorsitzender des ICV-Kuratoriums und Direktor des Instituts für Management und Controlling an der WHU - Otto Beisheim School of Management, hat als Neuheiten bei den Bewerbungen drei Spitzenthemen ausgemacht, „die alle für das Controlling wichtig sind".
So haben sich erstens „Marken als Werttreiber und Wertträger des Unternehmens" als ein „neues inhaltliches Feld" gezeigt. Controller müssten hierzu dringend noch Expertise aufbauen. Nur vereinzelt erfolgten heute erst entsprechende Bewertungen (als Intangibles); im Rahmen der Regelsteuerung sei das Thema bislang noch unterentwickelt. Besonders eine Bewerbung um den ControllerPreis 2010 zum „Brand Performance Management" habe sich als richtungsweisend gezeigt, weil es sich dabei nicht nur um Markenbewertung, sondern um „echtes Markenmanagement handelte, an dem die Controller maßgeblich mit beteiligt seien".
Eine weitere, zweite Neuheit habe sich bei der „Perspektive Internationalität" gezeigt. Im anglo-amerikanischen Raum sei die „deutsche Auffassung vom Controlling" ebenso wenig bekannt wie in Asien, meint Jürgen Weber. In diesem Jahr gab es aber eine Bewerbung, die auch hier richtungsweisend sei. In der japanischen Tochter eines österreichischen Unternehmens sei „ein Versuch gelungen, dem japanischen Accounting ein Controllingleben einzuhauchen", berichtet Weber. Dabei sei eine „sehr sensible Anpassung des ‚German Controlling' an die japanischen Besonderheiten, z.B. durch die Integration von Elementen des continuous improvement", geleistet worden. Das Ergebnis waren „deutliche Veränderungen im Bereich der Kostenzuordnung, ebenso wie in der Personalsteuerung". Den Einsatz der Controllerin der Swarovski Japan ltd., Birgit Feistmantl, würdigte die Jury mit einem Sonderpreis.
Die dritte, richtungweisende Bewerbung um den ControllerPreis kam laut ICV-Jury aus einem „Feld, auf dem Controlling zwar begrifflich Einzug gehalten hat, wo die Lösungen in der Praxis aber eher noch theoretische sind: öffentliche Institutionen", beschreibt Chef-Juror Weber. Hier bestehe erhebliches Potenzial und hohe Dringlichkeit, die immer knapper werdenden staatlichen Mittel effektiver und effizienter einzusetzen. In diesem Kontext ging der Controller-Preis an eine öffentliche Institution, die „den Schwenk von einer traditionellen Inputsteuerung zur ergebnis- und wirkungsorientierten Steuerung geschafft" habe. Bei der Bundesagentur für Arbeit habe ein „bemerkenswert konsequenter Umbau der Führung unter starker Beteiligung der Controller" stattgefunden. Effektivität und Effizienz seien erheblich verbessert worden, erklärt Weber.
Die Bewerbung um den ICV-Preis erfolgte für einen Teilaspekt des Verände-rungsprojektes, der die Budgetierung und deren Anpassung an sich schnell ändernde Rahmenbedingungen betreffe. Noch stärker als in der Privatwirtschaft sei die Haushalts- und Budgetplanung im öffentlichen Bereich überaus komplex und deshalb langsam und unflexibel. Wo der Aufgabenumfang starken Schwankungen unterliegt, da bestehe hoher Bedarf an einer unterjährigen Steuerung. Deshalb wurde ein Weg beschritten, ergänzend zum periodischen Vorgehen quartalsweise unterjährig die Jahresplanung fortzuschreiben und auf dieser Basis dann Anpassungen im Geschäft vorzunehmen. Wie Jürgen Weber erklärte, soll der ControllerPreis 2010 für die BA öffentliche Institutionen ermutigen, die Idee des Controllings in die Realität umzusetzen. Der Preis sei für ein „Leuchtturmprojekt" vergeben worden.
Bereich Controlling der Bundesagentur für Arbeit, Dr. Klaus Schuberth und Dieter Wagon: "Entwicklung des Tools "SAMP" zur Budgetplanung und Steuerung arbeitsmarktpolitischer Instrumente und die Implementierung eines wirkungsorientierten Controllingsystems im öffentlichen Sektor"
2009
2008
2007
ControllerPreis 2007: Hansgrohe AG "Sales Up! - Wachstum gegen den Trend!"
2006
2005
2004
2003
Awards - Preisträger Controlling-Nachwuchspreis
2012
Controlling-NachwuchsPreis 2012 für Diplomandin der FH Joanneum Kapfenberg
Hervorragende Studienabschlussarbeiten gekürt / 1. Preis: Ausgezeichneter Ansatz hilft bei der Auswahl einer Software für die "Moderne Budgetierung“

Berlin/München, 27. Oktober 2012 – Der Controlling-NachwuchsPreis 2012 geht an Sabine Rossegger, FH Joanneum Kapfenberg, mit der Diplomarbeit "Moderne Budgetierung – Adäquate IT-Unterstützung zur Praxisumsetzung", den 2. Preis erhält Robert Schulze von der HS für Wirtschaft und Recht Berlin für die Masterarbeit "Designing principles and sucess factors for the conception of management performance dashboards for sales companies – A case study on Biotronik", der 3. Preis geht an Slavomira Podluckà von der FH Westküste in Schleswig-Holstein mit der Bachelorarbeit "Framing im Berichtswesen". Der Controlling-NachwuchsPreis des Internationalen Controller Vereins (ICV) wurde am 27. Oktober auf der Fachtagung "Controlling Innovation Berlin – CIB 2012" zum achten Mal verliehen.
Die Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Vanini, Prodekanin und Controlling-Professorin der Fachhochschule Kiel, mit Dr. Hendrik Vater (DHL), Ulrich Wilke (Controller im Ruhestand) und Gerhard Radinger (Controller Akademie CA), traf ihre Entscheidung unter zwölf eingereichten Arbeiten von Hochschulen aus drei Ländern (D, A, CH). Entscheidende Kriterien waren wissenschaftliche Fundierung, praktische Relevanz der Fragestellung, direkte Umsetzbarkeit der entwickelten Handlungsempfehlungen und der Innovationsgrad der Arbeit.
Preisträger 2012 aus Kapfenberg, Berlin und Heide (Schleswig-Holstein)
Den 1. Preis erhält die Diplomarbeit von Sabine Rossegger, FH Joanneum Kapfenberg (Österreich). Das Thema der von Prof. Dr. Martin Tschandl betreuten Siegerarbeit 2012 lautet: "Moderne Budgetierung – Adäquate IT-Unterstützung zur Praxisumsetzung". Die Jury-Vorsitzende, Prof. Vanini, berichtet von einem "sehr eindeutigen Sieger": "Selten habe ich eine derartige Geschlossenheit bei der Juryentscheidung erlebt, was für eine durchgängig ausgezeichnete Qualität der Arbeit spricht."
"Die Arbeit beschäftigt sich mit einem äußerst relevanten und komplexen Thema für die Praxis, da Planungs- und Budgetierungsprozesse sehr viele zeitliche Ressourcen in Unternehmen beanspruchen", erläutert die Juryvorsitzende die Entscheidung. "Aufbauend auf dem Konzept der 'Modernen Budgetierung' des Internationalen Controller Vereins argumentiert Frau Rossegger, dass eine qualitativ hochwertige, aber auch effiziente Budgetierung nur mit einer entsprechenden IT-Unterstützung zu erreichen ist und entwickelt ein Vorgehensmodell inklusive eines Bewertungsansatzes zur Softwareauswahl." Dabei sei ein "Spagat zwischen einer wissenschaftlichen fundierten Herleitung und anschaulichen Darstellung des Modells in herausragender Weise" gelungen. Der in der Siegerarbeit entwickelte Ansatz "kann als Grundmodell für die IT-Unterstützung dienen und von Unternehmen jeweils auf ihre spezifische Bedürfnisse angepasst und vereinfacht werden", lautet das Fazit.
Der 2. Platz wurde vergeben an Robert Schulze von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. In seiner Masterthesis, "Designing principles and success factors for the conception of management performance dashboards for sales companies – A case study on Biotronik", hat der Autor laut Jury "ein relevantes Thema gut nachvollziehbar und strukturiert bearbeitet und anschaulich dargestellt." Er habe eine konkrete unternehmensbezogene Lösung für ein Performance Management Dashboard entwickelt, wobei sich die Vorgehensweise und der grundlegende Aufbau des Dashboards problemlos auf andere Unternehmen übertragen lässt.
Der 3. Platz wurde vergeben an Slavomira Podluckà von der Fachhochschule Westküste in Schleswig Holstein. Mit der Arbeit über das "Framing im Berichtswesen" nahm die Jury erstmalig eine Bachelorthesis in den Kreis der preiswürdigen Arbeiten auf. Beim "Framing" geht es um die inhaltliche, strukturelle und sprachliche Gestaltung von Berichten und die dadurch ausgelösten, gewollten und ungewollten, Effekte auf die Wahrnehmung und Entscheidung der Berichtsleser. "Frau Podlucká untersucht mit ihrer Thesis ein sehr relevantes, wenn auch bislang wenig beachtetes Thema aus der Controlling-Praxis anhand zahlreicher Beispiele sehr anschaulich und leitet auch einige Handlungsempfehlungen ab", heißt es bei der ICV-Jury.
Controlling-NachwuchsPreis zum 8. Mal verliehen
Der Controlling-NachwuchsPreis des Internationalen Controller Vereins wurde auf der ICV-Fachtagung "12. Controlling Innovation Berlin – CIB 2012" am 27. Oktober zum achten Mal verliehen. Auch in diesem Jahr wurde die Arbeit der 1. Preisträgerin im Plenum den versammelten Controlling-Praktikern vorgestellt.
Alljährlich wird der „Controlling-NachwuchsPreis“ für hervorragende Studienabschlussarbeiten – Master-, Diplom- sowie Bachelorarbeiten – ausgelobt. Der von Haufe-Verlag und -Akademie gesponserte Preis ist mit 4.000 EUR dotiert und wird traditionell auf der Fachtagung "Controlling Innovation Berlin – CIB" verliehen. Der ICV will mit dem Controlling-NachwuchsPreis den Controllernachwuchs fördern sowie innovative und praktikable Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich machen.
2011
Preisträger präsentiert Arbeit auf Fachtagung „11. Controlling Innovation Berlin CIB 2011“
Berlin, 15. Oktober 2011 – An die Hochschule Rosenheim und an die Universität Gießen gehen in diesem Jahr die Controlling-NachwuchsPreise des Internationalen Controller Vereins (ICV). Am Sonnabend (15. Oktober) wurden die Preise für hervorragende Studienabschlussarbeiten auf der Fachtagung „11. Controlling Innovation Berlin CIB 2011“ verliehen.

(Bild: Nach der Verleihung des Controlling-NachwuchsPreises 2011 in Berlin, v.l.n.r.: Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger, Justus-Liebig-Universität Gießen; Prof. Dr. Ute Vanini, Fachhochschule Kiel, ICV-Jury-Vorsitzende; Sebastian Göbel, 2. Preis, Justus-Liebig-Universität Gießen; Günther Lehmann, Haufe-Verlag; Karl Krziwon, 1. Preis, Hochschule Rosenheim.)
Der 1. Preis, dotiert mit 2.500 EUR, geht an Karl Krziwon von der Hochschule Rosenheim. Seine in Zusammenarbeit mit BMW entstandene Arbeit trägt den Titel: „Entwicklung eines Modells zur systematischen Erhebung von Faktorpreisen für Kalkulationsmodelle zur Kostenstrukturanalyse von Fahrzeugbauteilen“. Die ICV-Jury würdigte mit ihrer Entscheidung das in dieser Arbeit entwickelte anspruchsvolle, aber praktikable Modell zur Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl von Daten für Kalkulationsmodelle in der Automobilindustrie.
Der zweite, mit 1.500 EUR dotierte Preis geht an Sebastian Göbel von der Justus-Liebig-Universität Gießen für seine Arbeit „Controllinggerechte Gestaltung von Anreizsystemen in Krisensituationen“. Laut ICV-Jury hat der Autor ein sehr relevantes Thema strukturiert und umfassend aufgearbeitet und allgemeine Handlungsempfehlungen für die krisengerechte Gestaltung von Anreizsystemen abgeleitet.
Mit dem seit 2005 alljährlich verliehenen „Controlling-NachwuchsPreis“ will der Internationale Controller Verein (ICV) den Controllernachwuchs fördern sowie innovative und praktikable Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich machen. Das Preisgeld wird jeweils zu 2/3 an den Preisträger und zu einem Drittel an den betreuenden Hochschullehrer ausgeschüttet.
Die „Controlling Innovation Berlin“ (CIB) ist eine von den regionalen ICV-Arbeitskreisen Berlin, Berlin-Brandenburg, Franken, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Weser-Harz organisierte Fachtagung. Jedes Jahr treffen sich zur CIB Controlling-Praktiker, Manager, Berater, Wissenschaftler und Studenten in der WISTA Management GmbH in Berlin-Adlershof. Das Motto der CIB 2011, „Controlling ist (auch) Kommunikation“, unterstrich den Anspruch des veranstaltenden Internationalen Controller Vereins (ICV) an ein nachhaltiges Controlling. Dieser Ansatz versteht Controlling als Steuerungsprozess, der nur im Zusammenwirken von Controllern und Managern seine Wirkung entfalten kann.
Der Controlling-NachwuchsPreis wird gesponsert von Haufe Lexware und von der Haufe-Akademie.
Sehen Sie hier die Liste mit den eingereichten Arbeiten, aus denen die Jury den Gewinner ermittelt hat. Wollen Sie Kontakt zu den Verfassern aufnehmen, wenden Sie sich bitte an Fabian Walther <fabian.walther@arcor.de>.
2010

20. Controlling-Nachwuchspreisträger Martin Petschnig (3.Preis) und Kathrin Moormann (1. Preis) mit ihrer Professorin Dr. Ute Vanini.
Controlling-Nachwuchspreis 2010 geht nach Kiel
Fachtagung „Controlling Innovation Berlin“: 3 Diplom- und Masterarbeiten ausgezeichnet / Siegerarbeit über „Systematisierung der Risikoidentifikation“
München/Berlin, 20. September 2010 – An die Fachhochschule Kiel, die Universität Regensburg und die FH Joanneum Kapfenberg (Österreich) sind die Controlling-Nachwuchspreise 2010 des Internationalen Controller Vereins (ICV) verliehen worden.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger wurden auf der Fachtagung „10. Controlling Innovation Berlin CIB 2010“ am Sonnabend (18. September) geehrt. Kathrin Moormann von der FH Kiel präsentierte im Plenum ihre mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur „Systematisierung der Risikoidentifikation“.
Ausschlaggebend für die Jury-Entscheidung war die Erarbeitung konkreter, anwendungsnaher, innovativer Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die von hoher praktischer Relevanz für das Controlling sein sollten. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Prof. Dr. Ute Vanini (Vorsitzende), Dr. Klaus Eiselmayer, Ulrich Wilke und Dr. Hendrik Vater.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger 2010 sind:
1. Preis, dotiert mit 2.250 EUR: Kathrin Moormann, FH Kiel: „Systematisierung der Risikoidentifikation im Dräger-Konzern - Entwicklung eines Risikokatalogs und weiterführender Ansätze“;
2. Preis, dotiert mit 1.200 EUR: Bettina Karl, Universität Regensburg: „Von der Input- zur Outputorientierung am Beispiel der Event-Abteilung der
HypoVereinsbank“;
3. Preis, dotiert mit 600 EUR: Martin Petschnig, FH Joanneum Kapfenberg: „Controlling der Kundenintegration - Erstellung eines Controlling-Konzeptes im Rahmen von Mass Customization und Open Innovation“.
Anliegen des zum 6. Mal verliehenen ICV-Controlling-Nachwuchspreises ist es, den Controllernachwuchs zu fördern sowie innovative Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich zu machen. Die vom Haufe Verlag gesponserten Preisgelder werden zu 2/3 an die Autoren ausgeschüttet und zu 1/3 an den betreuenden Lehrstuhl bzw. die betreuende Professur. Eine Jahresmitgliedschaft im Internationalen Controller Verein, die auch den Bezug des „Controller Magazins“ einschließt, ist weiterer Bestandteil des Preises.
An die Fachhochschule Kiel, die Universität Regensburg und die FH Joanneum Kapfenberg (Österreich) sind die Controlling-Nachwuchspreise 2010 des Internationalen Controller Vereins (ICV) verliehen worden.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger wurden auf der Fachtagung „10. Controlling Innovation Berlin CIB 2010“ am Sonnabend (18. September) geehrt. Kathrin Moormann von der FH Kiel präsentierte im Plenum ihre mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur „Systematisierung der Risikoidentifikation“.
Ausschlaggebend für die Jury-Entscheidung war die Erarbeitung konkreter, anwendungsnaher, innovativer Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die von hoher praktischer Relevanz für das Controlling sein sollte. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Prof. Dr. Ute Vanini (Vorsitzende), Dr. Klaus Eiselmayer, Ulrich Wilke und Dr. Hendrik Vater.
Die Controlling-Nachwuchspreisträger 2010 sind:
1. Preis, dotiert mit 2.250 EUR: Kathrin Moormann, FH Kiel: „Systematisierung der Risikoidentifikation im Dräger-Konzern - Entwicklung eines Risikokatalogs und weiterführender Ansätze“;
2. Preis, dotiert mit 1.200 EUR: Bettina Karl, Universität Regensburg: „Von der Input- zur Outputorientierung am Beispiel der Event-Abteilung der HypoVereinsbank“;
3. Preis, dotiert mit 600 EUR: Martin Petschnig, FH Joanneum Kapfenberg: „Controlling der Kundenintegration - Erstellung eines Controlling-Konzeptes im Rahmen von Mass Customization und Open Innovation“.
Anliegen des zum 6. Mal verliehenen ICV-Controlling-Nachwuchspreises ist es, den Controllernachwuchs zu fördern sowie innovative Ideen einer breiten Controllerschaft zugänglich zu machen. Die vom Haufe Verlag gesponserten Preisgelder werden zu 2/3 an die Autoren ausgeschüttet und zu 1/3 an den betreuenden Lehrstuhl bzw. die betreuende Professur. Eine Jahresmitgliedschaft im Internationalen Controller Verein, die auch den Bezug des „Controller Magazins“ einschließt, ist weiterer Bestandteil des Preises.
Download Powerpoint: Systematische Risiokoidentifikation bei dräger
Die Preisträgerin des Controlling-Nachwuchspreises 2010 stellt ihre Arbeit vor.
Kathrin Moormann,
FH Kiel
2009
Der Controlling-Nachwuchspreis 2009 des Internationalen Controller Vereins (ICV) ist am 19. September in Berlin verliehen worden. Der mit 2.250 EUR dotierte 1. Preis ging an Rabab Mitri (Bild: vorne, rechts), Universität Bielefeld, für ihre Diplom-Arbeit „Unterstützung einer Make or buy Entscheidung durch Anwendung der Prozesskostenrechnung am Beispiel der Mechanischen Fertigung PRS bei der Miele & Cie KG".

Zwei, jeweils mit 900 EUR dotierte, 2. Preise gingen an Julia Kornacker (Bild: vorne, Mitte), European Business School, für die Master-Arbeit: „The Design of budgeting Systems - an Analysis of critical Success Factors" sowie an Moritz Schäfer (Bild: vorne, links), Universität Bamberg, für die Diplom-Arbeit: „Integriertes Investitions- und Anlagencontrolling im Mittelstand".
Preis-Sponsoren sind der Haufe Verlag und die Haufe Akademie.
Dieser Film zeigt die Laudatio von Dr. Mark Richter, ICV-Arbeitskreis Mecklenburg-Vorpommern:
Controlling-Nachwuchspreis 2009 from Internat. Controller Verein on Vimeo.
2008
Nachwuchspreis für Arbeit zum Risikomanagement" (Presseinformation vom 17.09.2008)
Zur Zusammenfassung der mit dem Controlling-Nachwuchspreis 2008, 1. Platz, ausgezeichneten Arbeit (PDF): Katarzyna Smirska, Optimierung eines implementierten Risikomanagementsystems unter Berücksichtigung externer und interner Anforderungen mit dem Fokus auf Risikoidentifikation und Risikobeurteilung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens
2007
2006
2005
Der Green Controlling-Preis
Green Controlling-Preis 2012
Péter Horváth (links) gratuliert dem Vorstandsvorsitzenden von Hansgrohe, Siegfried Gänßlen, dessen Team den Green Controlling-Preis 2012 erhalten hat. In der Mitte links Daniel Ette aus dem Controllerteam, rechts daneben Dr. Carsten Tessmer, Leiter der Kommunikation bei Hansgrohe.
29.11.2012: Green-Controlling-Preis 2012 an Hansgrohe SE
Green-Controlling-Preis 2012 an Hansgrohe SE
"Ausgewogenheit der Nachhaltigkeitssäulen - Ökonomie, Ökologie, Soziales - sicherstellen!" / Preis auf Stuttgarter Controlling-Fachtagung verliehen
Presseinformation Download (PDF)
Stuttgart/München, 29.11.2012 – Die Hansgrohe SE aus Schiltach im Schwarzwald ist am Donnerstag (29. November) für die Controlling-Lösung „Green Controlling – Green Profit – Green Future“ mit dem Green-Controlling-Preis der Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) ausgezeichnet worden.
Der mit 10.000 EUR dotierte Preis wurde auf der Fachtagung "10. Controlling Competence Stuttgart – CCS 2012" zum zweiten Mal verliehen. Den Preis nahm das Hansgrohe-Controllerteam im IBM-Forum Ehningen aus den Händen des Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (Horváth AG, IPRI gGmbH, Leiter der ICV-Ideenwerkstatt) entgegen.
Péter Horváth begründete in einer Laudatio die Jury-Entscheidung. Dabei stellte er fest, dass die Controlling-Community "die Bedeutung der ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit für die eigene Arbeit erkannt" hat. "In der Unternehmenspraxis gibt es inzwischen erfreuliche Ansätze, ein Umweltmanagement zu entwickeln und zu implementieren." Dies geschehe aber häufig noch zu eng im Sinne von eher technisch-orientierten „Insellösungen“, ohne das Controlling einzubinden. Hier seien die Controller gefordert.
Mit dem Green-Controlling-Preis zeichnet die Péter Horváth-Stiftung die innovativste und effektivste Controlling-Lösung zur Gestaltung und Umsetzung ökologisch orientierter Strategien, Programme und Projekte aus. Prämiert werden integrative Lösungen, die von Controllern in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen maßgeblich initiiert bzw. mitgestaltet werden.
Die Controller hätten als "Business Partner des Managements" die Aufgabe, sicherzustellen, dass "mit grünen Themen schwarze Zahlen geschrieben" werden, meinte der Jury-Vorsitzende. "Wir haben dafür zu sorgen, dass die Ausgewogenheit der drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – sichergestellt wird." Péter Horváth skizzierte in der Laudatio "eine dreifache Herausforderung an den Controller": Benötigt werde ein "mit der Unternehmensstrategie abgestimmtes integriertes Gesamtsystem der Steuerung aller umweltbezogenen Aktivitäten"; dazu erforderlich seien klare Key Performance Indicators KPIs (Leistungskennzahlen), die eine zielorientierte wirtschaftliche Steuerung ermöglichen; erforderlich sei schließlich, dass dieses System umgesetzt, gepflegt und weiterentwickelt wird. "Unser diesjähriger Preisträger hat in geradezu idealer Weise ein Gesamtkonzept erarbeitet und umgesetzt, das konsequent und systematisch auf allen Unternehmensebenen von Strategie, Planung und Steuerung Umweltorientierung integriert. Das Controlling ist hier 'Business Partner' auf dem Weg zur 'Green Company'."
Der Green-Controlling-Preis der Péter Horváth-Stiftung wurde das zweite Mal im Rahmen der süddeutschen ICV-Fachtagung "Controlling Competence Stuttgart" verleihen. Der ICV hatte bereits 2009 in seinem Innovatoren-Gremium, der "Ideenwerkstatt", das Thema „Green-Controlling“ aufgegriffen. Ende 2010 war dazu ein White Paper publiziert worden. Inzwischen arbeitet ein ICV-Fachkreis kontinuierlich weiter. Zur Förderung des Themas wird durch die Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem ICV jährlich die innovativste und effektivste „grüne“ Controlling-Lösung ausgezeichnet.
Das Unternehmen Hansgrohe (www.hansgrohe.com) mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald hat sich in seiner 111jährigen Firmengeschichte innerhalb der Sanitärbranche den Ruf als einer der Innovationsführer in Technologie, Design und Nachhaltigkeit erworben. Mit ihren Armaturen, Brausen und Duschsystemen schafft die Hansgrohe SE die Originale, die das Bad funktionaler, komfortabler und schöner machen. Nicht von ungefähr finden sie sich in prominenten Prestigeprojekten wie im Kreuzfahrtriesen „Queen Mary II“, im Terminal 5 des Heathrow Airports in London, im derzeit höchsten Bauwerk der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai, sowie im Bundeskanzleramt in Berlin, in den Yoo Luxusapartments in New York oder in der Universität von „Masdar City“ in Abu Dhabi. Das Unternehmen und seine Produkte wurden mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, zuletzt unter anderem mit dem „Umsicht Wissenschaftspreis“, dem „German Design Award“ in Gold und dem „iF Gold Award 2012“. 2011 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos einen Umsatz von rund 764 Mio. Euro (2010: 693 Mio. Euro). Weltweit beschäftigt die Hansgrohe Gruppe heute rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa zwei Drittel im Inland. Das Unternehmen, das intensiv gegen Plagiate und Ideenklau vorgeht, produziert in sechs deutschen Werken sowie in Frankreich,in den Niederlanden, in den USA und in China.
Die Péter Horváth-Stiftung unterstützt Projekte in Kunst und Wissenschaft. Ein Anliegen ist die Förderung der angewandten Forschung im Controlling durch junge Wissenschaftler und Studierende. Neben dem Green-Controlling-Preis verleiht die Péter Horváth Stiftung jährlich einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für die beste praxisorientierte Dissertation im Controlling. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth ist emeritierter Universitätsprofessor für Controlling an der Universität Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender der Horváth AG und geschäftsführender Gesellschafter der International Performance Research Institute gemeinnützige GmbH. Weiterhin nimmt Prof. Horváth zusammen mit Dr. Uwe Michel die Leistung der Ideenwerkstatt im Internationalen Controller Verein wahr.Weitere Informationen: http://www.ipri-institute.com
Hier die Präsentation des Preisträgerteams von Hansgrohe SE zum Herunterladen oder zum unmittelbaren Reinschauen:
Green Controlling-Preis 2011
Erster Green Controlling-Preis an Deutsche Post DHL
Controller als Partner des CO2-Managements / Preis erstmals auf Fachtagung „9. Controlling Competence Stuttgart - CCS 2011“ verliehen
Stuttgart/München, 24.11.2011 – Das Carbon Accounting & Controlling-Team der Deutschen Post DHL (DPDHL) ist am Donnerstag (24. November) für seine Controlling-Lösung im Rahmen seines Umweltschutzprogramms „GoGreen“ mit dem erstmals verliehenen Green-Controlling-Preis der Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) ausgezeichnet worden. Die durch das Controller-Team geschaffene Transparenz ermöglicht vor allem die Identifikation finanzieller Risiken und eine effektive Steuerung ökologischer Maßnahmen.

Den Preis nahm das DPDHL-Team Carbon Accounting & Controlling auf der Fachtagung „Controlling Competence Stuttgart - CCS 2011“ im IBM-Forum Ehningen aus den Händen des Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (Horváth AG, IPRI gGmbH, Leiter der ICV-Ideenwerkstatt) und des ICV-Vorstandsvorsitzenden Siegfried Gänßlen (CEO Hansgrohe AG) entgegen. „Carbon Management ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der wir uns bei Deutsche Post DHL konsequent und bereichsübergreifend stellen“, sagte Melanie Kreis, Executive Vice President Corporate Controlling bei der Deutschen Post DHL. „Die heutige Auszeichnung ist Anerkennung dieses ganzheitlichen Ansatzes und spiegelt zugleich das Engagement der zahlreichen am Prozess beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Unternehmensbereichen wider.“
Die Kriterien „hervorragend erfüllt“
In der Unternehmenspraxis ein Umweltmanagement zu entwickeln und einzuführen, das über technisch-orientierte „Insellösungen“ hinausgeht, bedarf der Einbindung des Controllings. Wie der Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, in seiner Laudatio erklärte, erwachse daraus eine dreifache Herausforderung an Controller: „Benötigt wird erstens ein mit der Unternehmensstrategie abgestimmtes integriertes Gesamtsystem der Steuerung aller umweltbezogenen Aktivitäten. Benötigt werden dazu zweitens klare KPI’s (Key Performance Indicators - Leistungskennzahlen), die eine zielorientierte wirtschaftliche Steuerung ermöglichen. Erforderlich ist drittens, dass dieses System umgesetzt, gepflegt und weiterentwickelt wird“, so Horváth.
Die Green-Controlling-Preisträger von der Deutschen Post DHL haben ein Umweltcontrolling-System entwickelt, das alle die Kriterien „hervorragend erfüllt“, so Péter Horváth. Es sei der Kern eines strategieorientierten Gesamtprogramms zur Unterstützung des Managements. Ein umfassendes Set an KPI’s zur Steuerung sorge dafür, dass Planung, Reporting und Kontrolle auf allen Unternehmensebenen umsetzbar ist. Es bestünden zudem klare Controller-Aufgabenstellungen zur Umsetzung, Pflege und Weiterentwicklung des Systems, das auch unternehmensweit ausgerollt wurde.
Controller als Partner des CO2-Managements
Die Deutsche Post DHL bewegt als global agierender und weltweit führender Logistikdienstleister mit rund 470.000 Beschäftigten weltweit Güter und Informationen. Im Rahmen dieser Aufgabe als Motor des Welthandels verursacht das Unternehmen auch CO2-Emissionen in nicht unerheblichem Umfang. „Um der Verantwortung, die uns dadurch für unser Klima erwächst, gerecht zu werden, haben wir das Umweltschutzprogramm GoGreen ins Leben gerufen“, erklärte Stefan Freigang, zuständig für Carbon Accounting & Controlling im DPDHL-Konzerncontrolling, der im Plenum der CCS 2011 die Lösung präsentierte. Das Carbon Accounting & Controlling unterstützt das GoGreen-Programm des Konzerns, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die eigene CO2–Effizienz – einschließlich der Aktivitäten der Subunternehmer – bis zum Jahr 2020 um 30% gegenüber dem Basisjahr 2007 zu verbessern. Diese Verbesserung wird dabei laut Stefan Freigang durch zahlreiche sowohl zentrale, wie auch dezentrale Maßnahmen gefördert.
Das konzernweite Carbon Accounting & Controlling-Programm wird durch eine im Jahr 2010 neu gegründete Abteilung im Konzerncontrolling vorangetrieben. Das Innovative am prämierten Lösungskonzept bestehe darin, das Controlling der CO2-Effizienz-Ziele konsequent in Organisation, Prozesse und Systeme des Finanzwesens zu integrieren. Für eine effektive Steuerung wird neben der jährlichen Offenlegung ein laufendes unterjähriges Management-Reporting aufgebaut. Das entwickelte Instrumentarium erlaubt zudem Vorhersagen, Zielplanung und die Kalkulation von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.
„Die Controller spielen bei der Konzeption, Implementierung und Anwendung die wesentliche Rolle. Sie werden nun mehr und mehr zusätzlich zu den klassischen Finanzthemen auch im Rahmen des Carbon Controllings zum Partner des Managements“, so Stefan Freigang weiter. Das „Carbon Controlling“ entsteht im Zusammenwirken von Controllern und Managern. Die geschaffene Transparenz über aktuelle Ist-Emissionen ermöglicht die Identifikation finanzieller Risiken und eine effektive Steuerung ökologischer Maßnahmen. So unterstützt Carbon Controlling das Management bei Entscheidungsfindungen und bei der Unternehmenssteuerung durch die Aufbereitung und Vermittlung von Fakten sowie Modellberechnungen zu den möglichen ökonomischen und ökologischen Auswirkungen.
Der Internationale Controller Verein (ICV) hat sich mit seiner Ideenwerkstatt, einem Team mit Wissenschaftlern und Controlling-Praktikern unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, in 2010 schwerpunktmäßig mit „Green Controlling“ beschäftigt. Diese Arbeit wird seit Herbst 2011 in einem neuen Fachkreis „Green Controlling“ fortgesetzt. Zur Förderung des Themas wird durch die Péter Horváth-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem ICV jährlich die innovativste und effektivste „grüne“ Controlling-Lösung ausgezeichnet.
Deutsche Post DHL ist der weltweit führende Post- und Logistikkonzern. Die Konzernmarken Deutsche Post und DHL stehen für ein einzigartiges Portfolio rund um Logistik (DHL) und Kommunikation (Deutsche Post). Die Gruppe bietet ihren Kunden sowohl einfach zu handhabende Standardprodukte als auch maßgeschneiderte, innovative Lösungen - vom Dialogmarketing bis zur industriellen Versorgungskette. Dabei bilden die rund 470.000 Mitarbeiter in mehr als 220 Ländern und Territorien ein globales Netzwerk, das auf Service, Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Mit seinen Programmen in den Bereichen Klimaschutz, Katastrophenhilfe und Bildung übernimmt der Konzern gesellschaftliche Verantwortung. Deutsche Post DHL erzielte 2010 einen Umsatz von mehr als 51 Milliarden Euro.
Die Post für Deutschland. The Logistics company for the world.
Weitere Informationen unter www.dp-dhl.de
Die Péter Horváth-Stiftung unterstützt Projekte in Kunst und Wissenschaft. Ein Anliegen ist die Förderung der angewandten Forschung im Controlling durch junge Wissenschaftler und Studierende. Neben dem Green-Controlling-Preis verleiht die Péter Horváth Stiftung jährlich einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für die beste praxisorientierte Dissertation im Controlling. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth ist emeritierter Universitätsprofessor für Controlling an der Universität Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender der Horváth AG und geschäftsführender Gesellschafter der International Performance Research Institute gemeinnützige GmbH. Weiterhin nimmt Prof. Horváth zusammen mit Dr. Uwe Michel die Leistung der Ideenwerkstatt im Internationalen Controller Verein wahr.Weitere Informationen: http://www.ipri-institute.com
Der Internationale Controller Verein eV (ICV) hat in D, A, CH, Polen sowie in zehn weiteren Ländern Zentral- und Osteuropas rund 6.500 im praktischen Controlling tätige Mitglieder. Das Leitziel der ICV-Controlling-Philosophie ist ökonomisch nachhaltiger Erfolg. Mit seinem Ehrenvorsitzenden Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle hat der 1975 gegründete Verein das Controlling im deutschen Sprachraum geprägt und Standards gesetzt. Der ICV führt Controller, CFOs, Manager und Wissenschaftler zusammen und orientiert sich strikt am Nutzen seiner Mitglieder. Im Zentrum stehen Erfahrungsaustausch, Kommunikation sowie die Fokussierung auf zukunftsorientierte Trends. Der Verein verbindet Erfahrung aus der Praxis und neueste Forschungsergebnisse, bereitet dieses Wissen für die praktische Umsetzung auf. Der ICV leistet damit einen Beitrag zum persönlichen Erfolg seiner Mitglieder und zur nachhaltigen Wertsteigerung von Unternehmen. ICV-Vorsitzender ist Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, Schiltach, stellv. ICV-Vorsitzender ist Prof. Dr. Heimo Losbichler, FH Steyr.
Für weitere Informationen:
• H.-P. Sander, Presse ICV, EASTWESTCOM, Lachen-Birkenallee 16, D-86911 Diessen am Ammersee, Tel. +49-(0)8807-94 90 94, presse@controllerverein.de
• Internationaler Controller Verein, Geschäftsstelle, Leutstettener Str. 2, D-82131 Gauting
• www.controllerverein.com



































